
Mein Bananenkuchen ohne Butter, Zucker und Ei ist genau so ein Rezept, das man backt, wenn die Bananen richtig reif sind und man daraus etwas Gutes machen will. Durch die Kombination aus Ur-Dinkelvollkorn, Kokosraspeln und Kakaonibs ist er in einer basenüberschüssigen Ernährung sehr gut geeignet.
Was macht meinen Bananenkuchen zum echten Vegan-Genuss?
Obwohl mein Bananenkuchen komplett vegan ist, ist er trotzdem wunderbar saftig, aromatisch und lecker. Da keine tierischen Produkte verwendet werden, trägt er zu einem nachhaltigeren und umweltbewussteren Lebensstil bei. Außerdem lässt sich der zuckerfreie Bananenkuchen leicht an verschiedene Ernährungsbedürfnisse anpassen, z.B. mit zusätzlichen Superfoods – so wie ich bei meinem Rezept Kakaonibs* mit in den Teig genommen habe.

Welche Alternativen werden für Butter, Zucker und Eier verwendet?
Statt Butter verwende ich Kokosöl, das dem Kuchen eine angenehme Konsistenz verleiht. Das Ei ersetze ich durch reife Bananen, die nicht nur den Geschmack verbessern, sondern auch für die nötige Bindung sorgen. Statt Zucker setze ich neben der Eigensüße der Bananen auf natürliche Quellen wie Birken*-, Kokosblüten*- oder Dattelzucker*, die den Kuchen süß machen, ohne raffinierten Zucker zu verwenden. So entsteht ein köstlicher, gesunder Bananenkuchen, der alle veganen Prinzipien erfüllt und dabei einfach unwiderstehlich schmeckt!

Ohne Zucker, aber voller Geschmack – Ist der zuckerfreie Bananenkuchen süß genug?
Im Normallfall ja, aber es kommt immer auf die Reife der Bananen an. Und es kommt auch darauf an, wieviel Süße jeder gewohnt ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich es früher alles viel süßer haben musste. Ich habe nach und nach bei allem, was ich so gebacken habe oder wo sonst Süße dran muss, den Anteil an Süßungsmittel immer weiter reduziert. Das funktioniert sehr gut und ich war echt erstaunt, wie sehr sich der Körper doch gewöhnen kann, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.
Wem der Teig nicht süß genug ist, kann zusätzlich etwas Birken*-, Kokosblüten*- oder Dattelzucker* mit dazugeben. Diese drei Zuckersorten sind im Gegensatz zum herkömmlichen Industriezucker gesund, denn sie haben u.a. alle einen niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt, wie es bei normalem Zucker der Fall ist.

Herkömmlicher Zucker – Der unsichtbare Feind unseres Körpers?
Interessiert daran, mehr über die schädlichen Auswirkungen von herkömmlichem Zucker auf unseren Körper zu erfahren? Auf meiner Seite Kuchen ohne Zucker – die Rezeptideen findest du nicht nur spannende Hintergrundinfos und Wissenswertes, sondern auch eine Vielzahl an leckeren, zuckerfreien Rezepten – perfekt für alle, die gesünder genießen möchten 😊
Kann man den Ei-freien Bananenkuchen einfrieren?
Der gesunde Bananenkuchen lässt sich wunderbar einfrieren und ist im Handumdrehen wieder genussbereit: Einfach portionsweise in Scheiben schneiden, ins Gefrierfach packen – und bei Bedarf innerhalb weniger Stunden bei Zimmertemperatur auftauen. Das macht ihn nicht nur praktisch für den eigenen Vorrat, sondern auch perfekt für alle, die sich unterwegs ein Stück Kuchen mitnehmen möchten. Ein kurzer Griff in den Gefrierschrank – und schon steht ein köstliches, selbstgemachtes Stück Genuss bereit!
Bananenkuchen ohne Butter, Zucker und Ei
Rezept für eine basenüberschüssige Ernährung
Bei meinem Bananenkuchen ohne Butter, Zucker und Ei übernehmen reife Bananen die Bindung – und das Kokosöl sorgt für die saftige Konsistenz. Das Marmormuster entsteht ganz einfach durch den Kakao-Teil, und die Kakaonibs geben dem Ganzen am Ende noch diesen kleinen Crunch.

➤ Rezept hier kostenlos als PDF herunterladen
Zutaten für 1 Kastenform
- 4 mittelgroße sehr reife Bananen
- 140 ml Kokosöl*
- 30 g Birken*-, Kokosblüten*- oder Dattelzucker* (optional, hängt von der Reife der Bananen ab. Am besten den fertigen Teig vor dem Backen probieren und dann entscheiden, ob man noch zusätzliche Süße möchte)
- 3 Prisen Natursalz*
- ¼ TL gemahlene Vanille*
- 250 g Ur-Dinkelvollkornmehl* (Ur-Dinkel ist weitaus gesünder, siehe auch dazu meinen Blog Beitrag über Dinkelmehl. Das Rezept funktioniert aber auch mit herkömmlichen Dinkelmehl)
- 1 Pck. Weinsteinbackpulver
- 60 g Kokosraspeln*
- 75 g Kakaonibs*
- 150 ml Wasser
- 2 EL Kakaopulver* mit
- 20 ml Wasser
Zubereitung
- Bananen in Stücke schneiden, in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührer* schaumig aufschlagen.
- Dann das Kokosöl* dazugeben und unterrühren.
- Nun Zucker, Salz*, Vanille*, Mehl, Backpulver, Kokosraspeln*, Kakaonibs* und die 150 ml Wasser dazugeben und gut unterrühren.
- 2/3 vom Teig in eine gefettete Kastenform* geben und glattstreichen.
- Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver* und den 20 ml Wasser vermischen.
- Den dunklen Teig auf den hellen geben und mit einer Gabel spiralförmig unterziehen.
- Den veganen Bananenkuchen m vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45-50 Minuten backen.
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