
Pizza und basische Ernährung – passt das überhaupt zusammen? Hier zeige ich dir, wie du eine Pizza komplett basisch zubereitest und worauf es bei Mehl, Belag und Verstoffwechselung wirklich ankommt.
Ist Pizza sauer oder basisch?
Eine normale Pizza gehört zu den schlechten säurebildenden Lebensmitteln, da sie aus Weizenmehl und Käse besteht. Hinzu kommt die Tomatensauce, die viel Zucker enthält und wer noch Wurst z.B. als Belag nimmt, hat damit zusätzlich noch einen schlechten Säurebildner.
Wenn du genau wissen möchtest, welche Lebensmittel sauer oder basisch verstoffwechselt werden, findest du hier die komplette Übersicht: Saure und basische Lebensmittel – komplette Liste 2026.
Nur selbstgemachte Pizza kann basisch sein, aber auch das ist nicht so einfach!

Welches Mehl eignet sich für eine basische Pizza?
Die Auswahl an basischen Mehlen ist leider sehr begrenzt. Und dann kommt hinzu, dass diese teilweise nur bedingt zum Backen geeignet sind, d.h. sie sollten je nach Rezept für einen besseren Geschmack und eine bessere Konsistenz mit anderen Mehlen gemischt werden. Rein basische Mehle sind:
- Lupinenmehl/Lupinenprotein*
- Mandelmehl*
- Erdmandelmehl*
- Kokosmehl*
- und alle gekeimten Mehle, wie das Ur-Dinkelmehl von AHO*
Gekeimte Mehle sind basisch, haben allerdings nicht dieselben Backeigenschaften wie normales Mehl. Von daher ist das Ergebnis vom Pizzaboden her nicht 1:1 vergleichbar.

Gekeimtes basisches Ur-Dinkelmehl
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Gibt es noch weitere basische Mehle?
Neben den eben genannten gibt es noch eine weitere Möglichkeit, damit ein Mehl basisch werden kann und zwar durch Fermentierung. Wird das Mehl durch Sauerteig fermentiert, wird es basisch. Dafür sollte der Sauerteig am besten selbst hergestellt werden.
Die Backergebnisse sind in der Tat an Geschmack und Konsistenz nicht zu überbieten und natürlich lässt sich damit auch ein mega toller Pizzateig herstellen.
Ich nehme z.B. für unsere Pizza, die wir uns zu Hause immer machen, den Sauerteig von den Frühstücksbrötchen aus meinem Backbuch Vegan Backen mit Dinkel. Dieser Pizzateig sieht genauso aus und ist auch genauso von der Konsistenz, wie das allseits beliebte ungesunde Pendant.
Welche Pizza ist die gesündeste?
Ohne Zweifel die, die man sich selber macht und zwar mit Dinkelmehl aus Sauerteig oder mit gekeimten Dinkelmehl. Allerdings ist das Backergebnis bei dem gekeimten Mehl nicht so gut wie mit Sauerteig.
Bei diesem Rezept hier habe ich noch Kartoffeln mit in den Pizzateig gegeben, da diese ebenfalls basisch verstoffwechselt werden und einen tollen Geschmack geben. Auch der falsche Käsebelag ist aus Kartoffeln und Hefeflocken*, da es sich ja um eine komplett basische Pizza handelt.
Wenn die Pizza nicht komplett basisch sein muss, sondern nur basenüberschüssig, so wie meine zu Hause, dann ist Hefeschmelz als Käsebelag nochmal umso schöner.

Basische Pizza „Funghi“
Basisches Rezept
Diese basische Pizza „Funghi“ kommt ohne Weizen und Käse aus und schmeckt trotzdem herrlich würzig. Perfekt, wenn du dich basisch ernähren oder im Rahmen einer Basenfasten-Kur nicht auf Pizza verzichten möchtest.

➤ Rezept hier kostenlos als PDF herunterladen
Zutaten für 2 Personen
Boden
- 175 g Kartoffeln
- 200 g gekeimtes Ur-Dinkelmehl* -dein exklusiver Preisvorteil bei AHO wird im Warenkorb automatisch auf deine gesamte Bestellung angewendet
- 1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
- 70 ml Wasser
- 1/2 TL Natursalz*
- 20 ml Olivenöl*
Tomatensauce
- 100 g frische Tomaten
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
- frische italienische Kräuter (alternativ tiefgefroren)
- 1/4 TL Natursalz*
- 1/4 TL Gemüsebrühe*
- 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf*
Belag
- 175 g frische Champignons
- 175 g Kartoffeln
- 120 ml Wasser
- 15 ml Olivenöl*
- 15 g Hefeflocken*
- 1/2 TL Natursalz*
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer*
Zubereitung
Allgemeine Vorbereitung
- Die Kartoffeln für den Boden und den Belag gleich zusammen schälen, waschen und in Salzwasser gar kochen.
- Anschließend abgießen, mit einem Handrührer* fein pürieren und gleichmäßig auf zwei Schüsseln aufteilen.
- Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Teig
- Dinkelmehl*, Backpulver, Wasser, Salz* und Olivenöl* zu der ersten Hälfte der Kartoffelmasse geben und alles mit der Hand verkneten.
- Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ein weiteres Backpapier darauflegen. Mit einem kleinen Teigroller* zu 2 runden Pizzen ausrollen.
Tomatensauce
- Alle Zutaten in einem Hochleistungsmixer* ganz fein pürieren.
Belag
- Für den Käsebelag das Wasser, Olivenöl*, Hefeflocken*, Salz* und Pfeffer* unter die zweite Hälfte der Kartoffelmasse rühren.
- Tomatensauce auf dem Boden verteilen und ganz eng mit den Champignons belegen. Diese bei Bedarf noch mit getrocknetem Thymian bestreuen.
- Käsebelag darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 30 Minuten backen.
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