
Meine veganen Apfelmuffins backe ich immer dann, wenn ich etwas Süßes möchte, das ohne Industriezucker auskommt und trotzdem richtig gut schmeckt. Sie sind locker, aromatisch und sind sehr gut zum Einfrieren geeignet.
Wieso sind meine Apfelmuffins mit geriebenen Äpfeln?
Beim veganen Backen sind geriebene Äpfel ein gutes Bindemittel für den Teig und können die Eier ersetzen. Bei Apfelmuffins ist das natürlich praktisch, aber auch bei anderen Muffins oder Teigen kann man sehr gut geriebene Äpfel oder Apfelmark verwenden. Beides schmeckt man nicht raus und daher kommt in meine veganen Apfelmuffins zusätzlich noch ein gewürfelter Apfel.

Was ist der Unterschied zwischen Apfelmus und Apfelmark?
Bei der Herstellung von Apfelmus wird Zucker hinzugefügt und manchmal auch Gewürze. Apfelmark hingegen wird ohne Zucker und andere Zutaten gemacht. Apfelmus hat durch den Zucker mehr Kalorien und ist dadurch auch ungesund. Apfelmark hingegen kann problemlos in eine gesunde basische Ernährung integriert werden.

Wie werden vegane Apfelmuffins schön saftig?
Zum einen ist natürlich das Verhältnis zwischen Mehl und Flüssigkeit entscheidend. Jedoch darf der Teig aber auch nicht zu dünnflüssig sein, denn dann haben die Apfelmuffins am Ende nicht genügend Festigkeit und fallen nach dem Backen zusammen.
Mit geriebenen Äpfeln, die für die Bindung des Teigs sowieso dran kommen, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen. Denn die geriebenen Äpfel sorgen außerdem für ausreichend Feuchtigkeit und die veganen Apfelmuffins werden schön saftig.

Apfelmuffins ohne Zucker vegan
Rezept für eine basenüberschüssige Ernährung
Mit meinen veganen Apfelmuffins ohne Zucker zeige ich dir, wie einfach bewusstes Backen sein kann. Die Kombination aus Apfel, Dinkel und ausgewählten Zutaten ergeben zusammen ein rundes, stimmiges Ergebnis.

➤ Rezept hier kostenlos als PDF herunterladen
Zutaten für 12 Stück in einer Muffinform*
- 4 mittelgroße Äpfel
- 150 g Cashewkerne* (alternativ Erdnüsse* oder blanchierte Mandeln*)
- 45 ml Mandelöl*
- 280 ml Wasser
- 400 g Ur-Dinkelmehl Type 630* (Ur-Dinkel ist weitaus gesünder, siehe auch dazu meinen Blog Beitrag über Dinkelmehl. Das Rezept funktioniert aber auch mit herkömmlichen Dinkelmehl)
- 1 Pck. Weinsteinbackpulver
- 120 g Birken*-, Kokosblüten*- oder Dattelzucker*
- 2 Prisen Natursalz*
- 1 Msp. gemahlene Vanille*
Zubereitung
- Backofen auf 160 °C Heißluft vorheizen und eine Muffinform* mit Papiertütchen auslegen.
- Cashewkerne* in einem Hochleistungsmixer* fein mahlen. So lange weitermixen, bis das Fett anfängt auszutreten.
- Nun das Mandelöl* dazugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.
- Danach das Wasser dazugeben und alles gut durchmixen.
- 3 Äpfel schälen und fein reiben. Den 4. Apfel gründlich waschen und mit Schale in kleine Würfel schneiden.
- Mehl*, Backpulver, Zucker, Salz und Vanillepulver* in einer Schüssel vermischen.
- Den kompletten Inhalt aus dem Mixgerät dazugeben und alles mit einem Schneebesen* verrühren.
- Die geraspelten Äpfel mit der Flüssigkeit dazugeben und mit einem Löffel unterrühren.
- Zum Schluss die Apfelstücke unterheben.
- Teig sofort in die Förmchen geben.
- Muffinform* auf einen Backrost stellen und auf die unterste Schiene im Ofen setzen. Für 35 Minuten backen.
- Die Muffins nach dem Backen aus der Form nehmen und auf dem Rost auskühlen lassen.
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