Basische Ernährung – weil gesund so leicht ist!

Was ist die basische Ernährung, wie kann sie bei Krankheiten helfen und welche Lebensmittel sind richtig? Hier gibt es alle Infos, Tipps und leckere Rezepte!

Seit wann gibt es die basische Ernährung

Die basische Ernährung ist im Gegensatz zu vielen anderen Ernährungsformen keine „neue Erfindung“, denn die Wurzeln reichen bereits bis ins 17. Jahrhundert zurück. Im Zusammenhang mit der basischen Ernährung liest man oft den Namen Ragnar Berg, der ein schwedischer Chemiker und Ernährungswissenschaftler war. Dieser hat wie kein anderer die Ernährung mit basischen Lebensmitteln in der Zeit von 1905 bis 1937 bekanntgemacht. Seit 1940 ungefähr gehört der Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts zur Grundtherapie in der Naturheilkunde.

Naturheilkunde

Die Schulmedizin ist dagegen eher skeptisch, wobei es mittlerweile immer mehr Ärzte gibt, die der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Übersäuerung und Entsäuerung nicht mehr ablehnend gegenüberstehen und die basische Ernährung und ihre positiven Auswirkungen auf den Körper befürworten.

Der Säure-Basen-Haushalt

Die wenigsten kennen die überaus wichtige Bedeutung des Säure-Basen-Haushalts für den Menschen, dabei ist es eigentlich ganz einfach. Gesundheit ist mit Basen und Krankheit mit Säuren verbunden. Wobei man die Säuren aber nicht komplett verdammen darf, denn auf das richtige Maß kommt es an. Das Problem heutzutage ist ein Übermaß an Säuren und ein Mangel an Basen. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist somit eine sehr wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit, wenn nicht die wichtigste überhaupt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen von den gesundheitlichen Vorteilen einer Ernährungsumstellung profitieren. Oftmals ist es für viele die letzte Rettung aus einem Labyrinth von Beschwerden, Krankheiten, Tabletten, verschiedenen Ärzten und gescheiterten Versuchen nach Verbesserung ihrer Lebensqualität. Denn eines darf man nicht vergessen:

Der Säure-Basen-Haushalt beim Menschen regelt sämtliche Körperfunktionen, von der Atmung bis zum Hormonhaushalt. Ohne einen funktionierenden Säure-Basen-Haushalt kann der Mensch nicht leben. Das ist auch keine neue Erfindung, das war schon immer so. Somit ist die basische Ernährung der Schlüssel zur Gesundheit.

Spricht man von Säuren und Basen, dann spricht man vom pH-Wert, der ein Messwert für den Grad der sauren bzw. basischen Reaktion einer wässrigen Lösung ist. Da der menschliche Körper zu 70% aus Wasser besteht, laufen sämtliche Stoffwechselreaktionen in einer wässrigen Umgebung ab. Das bedeutet, dass man den pH-Wert dieser Flüssigkeiten in den verschiedenen Bereichen des Körpers messen kann. Der richtige pH-Wert ist für alle Körperbereiche äußerst wichtig und ein Ungleichgewicht führt zu Krankheiten und Alterungserscheinungen!

Die Pufferkapazität

Der Körper ist den ganzen Tag über damit beschäftigt, Säuren und Basen im Gleichgewicht zu halten. Dieses Säure-Basen-Gleichgewicht wird durch die Puffereigenschaften des Blutes und des Gewebes, den Gasaustausch in der Lunge und die Ausscheidungsmechanismen der Niere reguliert. Das komplexe Puffersystem des Blutes wird als Blutpuffer bezeichnet und besteht aus vier Puffersystemen. Und nun kommt das Entscheidende: die Pufferkapazität. Sie bedeutet für den Körper, aus eigener Kraft in der Lage zu sein, das Säure-Basen-Gleichgewicht zu regulieren, ohne dabei körpereigene Reserven anzugreifen. Die körpereigenen Reserven sind die Bereiche, wo die basenbildenden Mineralstoffe eingelagert sind, wie z.B. die Knochen und Knorpel, die Zähne, aber auch der Haarboden.

Basische und säurebildende Lebensmittel

An diesem Punkt kommt dann die Ernährung ins Spiel. Alle Lebensmittel, die es gibt, werden vom Körper unterschiedlich verstoffwechselt. Ein Teil der Lebensmittel wird basisch verstoffwechselt und der andere Teil säurebildend. Die basischen Lebensmittel stellen für den Körper kein Problem dar, die säurebildenden hingegen schon.

basische und säurebildende Lebensmittel

Das Verhältnis von basischen und säurebildenden Lebensmitteln sollte 70-80% basisch und 20-30% sauer betragen. So etwas nennt man dann eine basenüberschüssige Ernährung. Sehr viele essen aber genau umgekehrt und hier liegt das erste Problem. Des Weiteren werden die säurebildenden Lebensmittel unterteilt in gute und schlechte Säurebildner. Hier kommt das nächste Problem! Die meisten Menschen essen fast nur schlechte säurebildende Lebensmittel und keine guten. Deswegen stellt sich erstmal eine einfache Frage:

Welche Lebensmittel sind denn überhaupt die Richtigen für eine basische Ernährung und für basische Rezepte? Zur einfachen Orientierung befindet sich unter folgendem Link eine ausführliche Liste!

Was Säuren/Schlacken im Körper anrichten

Säuren, die über die Nahrung zugefügt werden, müssen mit Basen neutralisiert werden. Eine Base neutralisiert eine Säure – das ist einfache Chemie. Die Säuren müssen auch unbedingt neutralisiert werden, denn sie haben ätzende Eigenschaften und schädigen sonst die Zellen.

Sind die Säuren neutralisiert, werden sie als Neutralsalze bezeichnet und müssen den Körper schnellstens wieder verlassen. Das geschieht über den Urin und den Stuhl, aber auch die Haut scheidet jede Menge Säuren aus (bzw. Neutralsalze). Der Körper kann jedoch täglich nur eine begrenzte Anzahl an Säuren ausscheiden! Der Rest muss im Körper eingelagert werden. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Schlacken, die unseren Organismus zumüllen. Schlacken lagern sich überall ein und dadurch entstehen Krankheiten.

Basische Ernährung bei Krankheiten

Falten und Cellulite entstehen durch die eingelagerten Schlacken im Bindegewebe.“

Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall wiederum durch die Schlacken in den Blutgefäßen.“

„Für Arthrose, Arthritis, Rheuma und ähnliches sind die Schlacken in den Gelenken verantwortlich.“

Nieren-, Blasen- und Gallensteine entstehen durch die Schlacken in den jeweiligen Organen.“

Der Körper wird somit von zwei Seiten angegriffen: Zum einen durch die eingelagerten Schlacken, die durch einen viel zu hohen Verzehr von säurebildenden Lebensmitteln entstehen. Zum anderen durch das Plündern der körpereigenen Reserven, in denen die basenbildenden Mineralstoffe eingelagert sind. Diese werden vom Körper benötigt, um die Säureflut, die wir ihm täglich antun, zu bekämpfen.

Eine Ernährungsumstellung ist nicht schwer

Die basische Ernährung bringt dem Organismus das gesunde Säure-Basen-Gleichgewicht wieder zurück. Dabei muss man seine Ernährung auch nicht von heute auf morgen komplett umstellen. Es ist genauso gut möglich und auch wirkungsvoll den Weg der langsamen Umstellung zu wählen. Der Vorteil dabei ist, dass man seinen Körper nicht überfordert und Step by Step mehr in die Thematik hereinwächst. Dadurch, dass man schnell gesundheitliche Erfolge verspürt, wird man zudem motiviert, den nächsten Schritt zu gehen. Nachfolgend kann sich meine bewährte Anleitung „Schritt für Schritt in die basische Ernährung“ kostenlos heruntergeladen werden.

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