Rezept „Rote Beete Feldsalat“ mit Senf Dressing

Rote Beete und Feldsalat – zwei Gemüsesorten, die schlank machen und entgiften. Jedoch enthält rote Beete auch viel Oxalsäure, deren Anteil man aber ganz einfach reduzieren kann!

Die gesundheitlichen Vorteile von roter Beete

Zuerst möchte ich kurz die vielen gesundheitlichen Vorteile von der roten Beete, auch rote Rüben genannt aufzeigen. Im Übrigen ist die Schreibweise „rote Bete“ mit einem „e“ genauso geläufig.

rote Beete

Das klasssische Wintergemüse fördert die Blutbildung und ist daher ein altbewährtes Mittel bei Eisenmangel. Sie kann einem Folsäuremangel vorbeugen und stärkt das Immunsystem durch die vielen enthaltenen Vitamine. Zusätzlich regt sie die Leberfunktion an, da die enthaltenen Stoffe dabei helfen, Giftzellen in der Leber zu zerstören. Ihre Nährstoffkombination wirkt sich positiv auf Haare, Haut und Nägel aus. Weiterhin senkt sie den Blutdruck, indem sie die Blutgefäße erweitert. Dadurch wird auch mehr Sauerstoff im Körper freigesetzt. Ihre Inhaltsstoffe beugen Ablagerungen in den Arterien vor, wodurch das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte reduziert wird. Betanin heißt der Farbstoff, welcher der roten Beete ihre Farbe gibt. Dieser sekundäre Pflanzenstoff wirkt unter anderem auch stimmungsaufhellend.

Rote Beete unterstützt jede Art von Entgiftung und innerer Reinigung des Körpers. Sie kann sowohl roh, als auch gekocht verzehrt werden.

Oxalsäure in roter Beete

Oxalsäure findet sich gebunden in fast allen Pflanzen. Diese Bindungen sind Salze und nennen sich Oxalate. Die meisten Pflanzen besitzen nur geringe Oxalatmengen. Manche hingegen sind besonders reich daran, wie rote Beete. 100 g rote Beete (ungekocht) enthalten 275 mg Oxalsäure – gekocht aber nur noch 72 mg. Somit kann man den Anteil ganz einfach um ein vielfaches reduzieren. Das Kochwasser sollte man auch nicht weiterverwenden. Das heißt aber nicht, dass man das Gemüse nicht auch guten Gewissens roh verzehren darf. Rote Beete ist sehr gesund und die meisten Nährstoffe bietet sie wiederum in roher Form. Es kommt, wie bei vielen Dingen, immer auf die Menge und Häufigkeit an.

Oxalsäure kann gesundheitsschädlich sein

Das im menschlichen Körper vorkommende Oxalat rührt aber nicht nur von oxalatreichen Lebensmitteln her, sondern wird im besonderen Maße durch Stoffwechselprozesse gebildet. Beim häufigen Verzehr großer Mengen oxalatreichen Lebensmitteln kann sich der Urin an Oxalat übersättigen. Dies kann zu Nierengries, Nierensteinen und anderen Erkrankungen führen. Außerdem wird die Resorption von Eisen, Calcium und Magnesium im Körper beinträchtigt und es kann zu einer Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen kommen. Daher spielt z.B. auch das Oxalat-Calcium-Verhältnis eine sehr wichtige Rolle. Lebensmittel mit einem ausgeglichenem Verhältnis sind keine Calciumräuber und binden sogar die Oxalate, die dann nicht resorbiert, sondern über den Darm und die Nieren ausgeschieden werden. Allerdings liefern sie dem Körper auch kein Calcium! Das Oxalat-Calcium-Verhältnis in roter Beete ist eher schlecht, da in 100 g roter Beete lediglich 16 mg Calcium enthalten sind – im Vergleich zu 275 mg Oxalsäure.

Hier befindet sich eine „Tabelle mit oxalsäurehaltigen Lebensmitteln“ von Dr. Schweikart

Das steckt in Feldsalat

Feldsalat enthält wie jede Salatsorte kaum Kalorien, dafür aber jede Menge Nährwerte. In Bezug auf Vitamine ist Feldsalat der Spitzenreiter unter den Salatsorten. Neben besonders viel Vitamin C und Beta-Carotin liefert er dem Körper die Mineralstoffe Eisen, Calcium, Magnesium, Phosphor, Folsäure und Kalium, dazu noch sekundäre Pflanzenstoffe. Die im Feldsalat enthaltenen ätherischen Baldrianöle können außerdem beruhigend und entspannend wirken, denn Feldsalat gehört zur Unterfamilie der Baldriangewächse. Der Calciumgehalt im Feldsalat beträgt 35 mg auf 100 g und so bekommt der Körper dann von der Seite her noch etwas Calcium mit dazu. Das folgende Rezept ist deshalb eine gute Kombination – nicht nur vom Geschmack, sondern eben auch wegen dem Thema „Oxalsäure“.

Feldsalat

Basisches Rezept

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 200 g frische rote Beete
  • 400 g Feldsalat
  • 2 kleine Zwiebeln

Zubereitung

  • Rote Beete waschen und in einem Topf mit Wasser für 45 Minuten kochen.
  • Herausnehmen und auskühlen lassen.
  • Danach schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Feldsalat putzen – dazu werden die kleinen Wurzeln und die Keimblätter entfernt.
  • Danach waschen und trocknen.
  • Zwiebeln würfeln.
  • Alles in einer Schale vermischen und das Senf Dressing darübergeben.

TIPP: Da rote Beete ein Herbst- und Wintergemüse ist, kann man sich fertig gekochte und geschnittene gut auf Vorrat einfrieren, sofern man die Möglichkeit dazu hat.


Senf Dressing

Zutaten

  • 2 EL naturtrüber Apfelessig
  • 1 TL Salz
  • je 1 TL Xylit und Kokosblütensirup
  • 1 TL grober Pfeffer
  • 2 TL Senf
  • 5 EL Olivenöl
  • frische Kräuter

Zubereitung

  • Salz und Xylit im Essig auflösen, dann Pfeffer und Senf unterrühren.
  • Nun das Öl portionsweise mit einem Schneebesen unterschlagen.
  • Zum Schluss die Kräuter hinzufügen.

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