Entsäuerung des Körpers: So macht man es richtig!

Eine wirksame Entsäuerung des Körpers ist eine sehr wichtige und nötige Maßnahme, denn selbst im Innern der Zellen können sich Säuren und Gifte anreichern. Diese sorgen für allerlei Beschwerden und Krankheiten, deshalb sollten die Folgen einer Übersäuerung nicht unterschätzt werden. Wer z.B. unter Bluthochdruck oder an Arthrose leidet, findet die Ursache in den meisten Fällen bei einer Störung im Säure-Basen-Haushalt. Diese kann sogar schon über Jahre oder gar Jahrzehnte andauern, aber auch bei jedweder anderer Krankheit oder Beschwerden sollte immer an das Thema „Übersäuerung“ gedacht werden. Mit einer Entsäuerungskur kann die Säure-Basen-Balance im Organismus wieder hergestellt werden und so wird zwischen zwei Arten der Entsäuerung unterschieden:

  • die extrazelluläre Entsäuerung
  • die intrazelluläre Entsäuerung

Die extrazelluläre Entsäuerung

Bei dieser Art der Entsäuerung wird die Flüssigkeit zwischen den Zellen entsäuert. Dieses lässt sich gut mit natürlichen Mitteln bewerkstelligen. Für einen gewissen Zeitraum (je nach Übersäuerungsgrad bei jedem unterschiedlich) sorgt eine basische bzw. basenüberschüssige Ernährung dafür, dass die Schlacken, Säuren und Gifte aus dem Körper ausgeleitet werden. Brauchst Du Hilfe bei einer Ernährungsumstellung?

Schritt-für-Schritt-Anleitung basische Ernährung

Die intrazelluläre Entsäuerung

Bei der intrazellulären Entsäuerung wird die Flüssigkeit in der Zelle entsäuert. Bei deser Art der Entsäuerung muss zunächst die biologische Barriere der Zellmembran überwunden werden, damit die Basen überhaupt ins Zellinnere gelangen können. Das Problem ist allerdings, dass Nährstoffe (z.B. Mineralstoffe) die man benötigt, um den Körper zu entsäuern, positiv geladen sind – und eine übersäuerte Zelle hat ebenfalls eine positive Ladung!

entsäuerung des körpers

Wie sollen nun positiv geladene Nährstoffe in eine positiv geladene Zelle gelangen, wo sich doch gleiche Ladungen abstoßen?

Die Zellblockade

Die Zelle ist regelrecht blockiert und befindet sich in einer sogenannten Reaktionsstarre. Aus eigener Kraft ist es ihr nicht mehr möglich, ihre Säure abzugeben und der Stoffwechsel der Zelle funktioniert nur noch eingeschränkt. Das bedeutet, dass sie nicht ausreichend oder sogar keine Nährstoffe mehr aufnimmt. Auch Abfallstoffe, wie Säuren und Gifte, werden nicht mehr ausgeschieden.

Die Folgen einer intrazellulären Übersäuerung

Wenn die Entsäuerung im intrazellulären Bereich nur ungenügend stattfindet, kann es folglich zu gravierenden gesundheitlichen Störungen kommen. Es entstehen Krankheiten, chronische Entzündungen und Organschäden. Selbst die Nerven reagieren mit Schmerzen auf diese positiven Zellspannungen. Auch ist ein Absterben oder Entarten der Zellen möglich und durch Zellentartung können sich z.B. Krebszellen entwickeln.

So kann man das Zellinnere wirksam entsäuern

Zuerst muss die Zellblockade aufgehoben werden, allerdings reichen hierfür natürliche Mittel leider nicht aus.. Ich möchte in meinem Artikel aber nur aufklären und keine bestimmten Produktmarken empfehlen. Ein basisches Aktivwasser-Konzentrat oder auch Basenkonzentrat genannt schafft es, die Zellen wieder in einen negativen und somit gesunden Zustand zu führen. Es kann die Zellen so beeinflussen, dass sich die Ionenkanäle wieder öffnen und Säuren, Schlacken und Gifte herausfließen können. Der Geschmack eines Basenkonzentrats kann individuell unterschiedlich sein – je nachdem, welcher Bereich im Körper besonders von der Übersäuerung betroffen ist. Am Ende einer Kur sollte das Konzentrat dann neutral bis ganz leicht salzig schmecken.

Was man beim Kauf beachten sollte: Gute Basenkonzentrate besitzen einen hohen Anteil an basischen OH-Ionen (Hydroxidionen). Diese können sich mit den in der Zelle vorhandenen sauren H-Ionen (Wasserstoffionen) verbinden und diese neutralisieren. Die Reaktionsstarre der Zelle wird aufgehoben und sie ist wieder negativ geladen. Nun kann sie wieder Basen und Nährstoffe aufnehmen und Säuren ausscheiden.

Fazit

Die extrazelluläre Entsäuerung wird mit einer Ernährungsumstellung auf eine basische oder basenüberschüssige Ernährung erreicht und die Anleitung dazu findet sich als kostenlose Pdf-Datei weiter oben im Artikel. Die intrazelluläre Entsäuerung mit einem Basenkonzentrat sollte erst nach einer erfolgreichen Ernährungsumstellung durchgeführt werden. Diese Reihenfolge ist für Körper am Schonensten, denn so können unerwünschte Nebenwirkungen durch eine zu schnelle Entsäuerung so gut wie ausgeschlossen werden. Wer wissen möchtest, ob ÜBERHAUPT eine Entsäuerung nötig ist, findet hier eine Übersicht mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden.

Interessiert Dich das Thema „Entschlacken und Entgiften“ genauer? In meinem Buch findest Du die passenden Informationen und die nötigen Anleitungen!

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